Ausflüge

Von Superlativen Studentinnen aus dem Mittelalter…

Moni ist alles andere als gewöhnlich. Moni ist STUDENTIN. Das an sich ist noch nichts wirklich ungewöhnliches, aber Moni studiert in ESSLINGEN. Nein, eben keinen sozialen Beruf sondern MASCHINENBAU. Und das macht sie ungewöhnlich…

Bei wahrscheinlich 5000 männlichen Studenten ist sie eine der wenigen Weiblichen. Mal abgesehen von den Problemen die das mit sich bringt :-), ist das aber schon ein Superlativ (sie schlägt sogar die Emails der „Frauenbeauftragten“ in den Wind). Aber es gibt noch viel MEHR Superlative in Monis Leben. So wohnt Moni geschlagene 30 Sekunden von der FH entfernt und zahlt nur 200 und ein paar zerquetschte Euronen für ihre Residenz.Das ist auch ein Superlativ. Ein weiteres ist der Parkplatz auf dem Moni parkt. Er ist der einzige Parkplatz Deutschlands der direkt aus Paris importiert wurde. Aus Platzgründen darf man seine Handbremse nämlich NICHT anziehen, damit die anderen Autofahrer einen auch wegschieben können falls man sie zugeparkt hat. Auch das ist alles andere als gewöhnlich… 
Dann wohnt sie in einer Stadt die einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt besitzt. Auf dem war ich zusammen mit Micha, Manu und Thilo sowie eben der „Superstudentin“ in deren Zimmer es übrigens rekordverdächtige 32 Crad hat. Warum es in Esslingen einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt gibt war aber nicht zu recherchieren. Auch kennt Moni Esslingen wohl nicht ganz so gut, denn bis zu dem Markt musste sie öfter überlegen WIE sie dorthin kommt. Auch auf Fragen zu altehrwürdigen Gebäuden konnte sie uns nicht wirklich weiterhelfen… Man kann halt nicht in allen Bereichen Superlative halten! Moni hat schließlich schon genug…

Im Großen und Ganzen (schreibt man das jetzt eigentlich GROSS oder klein, ich weiß das nie) war es ein sehr schöner Abend mit mittelalterlicher (fast schon schottischer) Musik, viel Mittelalter und auch solches Essen. Öfter mal eine Fackel und viel Mittelalter. Lohnt sich durchaus, auch wenn man eher vom Pulk der Menge geschoben wird als das man selbstständig über den Markt läuft… Ich würde jederzeit wiederkommen allerdings wäre mir da ein Rittermarkt im Sommer lieber….

Ihr merkt also: Das Leben der Moni K. aus E. ist einfach nur ein einziges SUPERLATIV. Wer kann das schon von sich behaupten. Auch hat niemand aber garantiert NIEMAND ein so HÄSSLICHES Fahrrad wie Moni…
In Zukunft möchte sie übrigens an alle ihre Berufsbezeichnungen, so wie es sich gehört, ein INNEN angehängt haben. Ich freue mich schon auf ihre Visitenkarte als INGENIEUSE…

Grüße aus dem Mittelalter der Superlative…
Stay tuned…